Das Hackerteam Calif hat einen Jailbreak auf einem iPhone mit aktiviertem Blockierungsmodus demonstriert, wobei der Jailbreak offenbar auch nach einem iOS-Update bestehen blieb. Die Demonstration folgt gut eine Woche, nachdem die Gruppe am Tag der Markteinführung ein iPhone Duo gejailbreakt hatte.
In einem von Calif veröffentlichten Video ist ein iPhone 18 Pro im Blockierungsmodus zu sehen, bevor iOS 27.2 installiert wird. Auch nach dem Update bleibt das Gerät gejailbreakt. Aus dem Video geht nicht hervor, ob sich der Jailbreak auf einem iPhone installieren lässt, auf dem iOS 27.2 bereits läuft.
Das Video zeigt, wie eine schädliche PDF-Datei per AirDrop an das Zieltelefon gesendet und vom Nutzer angenommen wird. Calif hat keine weiteren Einzelheiten mitgeteilt, daher sind die genauen Schritte, mit denen das Gerät gejailbreakt wurde, unbekannt.
Apple beschreibt den Blockierungsmodus als „extremen Schutz“ für Menschen, die möglicherweise ins Visier hochentwickelter Söldner-Spyware geraten. Die Funktion blockiert die meisten Arten von Nachrichtenanhängen, schränkt Webtechnologien ein, verhindert FaceTime-Anrufe von unbekannten Anrufern, deaktiviert Einladungen zu Apple-Diensten und entfernt Standortinformationen aus Fotos.
Calif hat zuvor erklärt, Schwachstellen an Apple zu melden und kein Jailbreak-Tool für Endnutzer veröffentlichen zu wollen. Apple teilte TechCrunch Anfang dieses Jahres mit, dass dem Unternehmen keine erfolgreichen Angriffe mit Söldner-Spyware auf ein iPhone im Blockierungsmodus bekannt seien.
Quellen: MacRumors.